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4.6.14

Mit John Frieda in London

Ihr wisst es ja, Haare sind ein ganz spezielles Thema bei mir. Ich habe mich bereits das ein oder andere Mal nach Veränderung gesehnt und bin gleichzeitig so ein Angsthase, dass mir schon der bloße Gedanke an einen missglückten Haarschnitt oder die falsche Haarfarbe, den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Als ich das Angebot von John Frieda bekam, in einem ihrer Salons in London, mich in die Hände von wirklichen Topstylisten zu begeben, zögerte ich natürlich keine Sekunde.
Man darf es fast gar nicht erwähnen, aber da jeder, wirklich jeder neue Friseurbesuch (bei Salons mit denen ich noch nicht vertraut bin) unheimlichen Stress für mich bedeutet, hatte ich auch hier zunächst meine Bedenken. Natürlich alles umsonst und merklich bescheuert, aber dazu später mehr.
Ein paar Tage vor Abflug erfuhr ich dann von einem besonderen Schmankerl - Nicola Clarke, die zum House of Experts Team von John Frieda gehört und sich sonst um die blonden Haarschöpfe von Kate Moss, Gwyneth Paltrow und Cate Blanchet kümmert, sollte mir das Blond machen. Man munkelt sogar, dass Madonna sie auf ihrer Kurzwahltaste habe. Der Blick in ihren Kundenstamm beruhigte meine angespannten Nerven natürlich enorm.

Der Salon von John Frieda in der New Cavendish Street war zunächst.. sagen wir mal sehr neutral. Kein Schnickschnack, kein Chichi, wie die hisiegen Friseursalons (zumindest die hochpreisigen) herausgeputzt sind. Das Licht dort war gnadenlos ehrlich, mein 'altes' Blond wirkte fahl, glanzlos und leicht gelbstichig.
Zurück zu Nicola. Ich meiner Fantasie stellte ich mir eine knallharte Haarstylistin vor, die mindestens so unnahbar wirkte, wie ihre Klienten. In der Realität strahlte mich bei der Begrüßung eine blonde, gut gelaunte Frau an, streckte mir sogleich die Hand entgegen und fragte mich mit einer festen, aber angenehmen Stimme, was wir denn heute machen wollten. Sie war genau das Gegenteil - nahbar und sehr bodenständig, ihr wahnsinniger Erfolg schien ihr keineswegs negativ zu Kopf gestiegen sein.

Ich wollte natürlich heller werden, die alte Leier, ihr wisst schon. Nicola empfahl mir so viele und so feine Strähnchen zu setzen, dass das Ergebnis am Ende ein kompaktes Bild ergebe. Gesagt getan. Ich hatte am Ende so viele Foliensträhnen auf dem Kopf, dass mein Kopf bald darunter zu verschwinden drohte.
Lange Rede, kurzer Sinn, nachdem die Haare noch etwas gekürzt und anschließend vierhändig sehr professionell über eine Rundbürste geföhnt wurden, bot sich mir im gegenüberliegenden Spiegel, das wohl schönste Blond meines Lebens. Trotz des nicht unbedingt schmeichelnden Lichtes, war die Farbe klar, sehr kühl und die Strähnchen so perfekt gleichmäßig und eng gesetzt, dass sie genau das einheitliche Ergebnis ergaben, was ich mir auch gewünscht hatte - und ohne dass die Haare dafür komplett blondiert werden mussten.

Die zwei einzigen Gedanken, die mir nun noch durch den Kopf gehen, sind folgende: Wie viele Tage kann ich meinen Waschrhythmus nach hinten verschieben, damit dieser wunderbare Ton immer so frisch bleibt und noch viel wichtiger: Wie komme ich je im Leben wieder in den Genuss eines Friseurbesuches bei der Queen of Color - Nicola Clarke?

Mehr gibt es nun in den Bildunterschriften und ein paar hübsche Impressionen aus London warten auch noch auf euch.

Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Was sagt ihr zu meinem Nicola Clarke Blond? Und: Haare nun doch etwas kürzer? Das werde ich dann wohl beim nächsten Mal angehen...

 Es geht los...

8.4.14

The White Dress

Als ich im Urlaub einen kleinen Schnappschuss von diesem Outfit Post auf Instagram veröffentlichte, kamen die ersten Fragen in Richtung Hochzeit auf. Und obwohl es auf Gili Lankanfushi sogar eine kleine Kapelle gab, habe ich nicht geheiratet - nur, dass wir das am Anfang schon mal geklärt hätten ;) Wobei dieses zauberschöne Häkelkleid von Gat Rimon durchaus wie für die perfekte Strandhochzeit gemacht wäre. Es ist definitiv kein Kleid, das man 'eben mal so überschmeißt', es ist perfekt für laue Sommerabende, wie man sie meist nur im Urlaub erlebt. Ich bin gespannt, wie ich das Kleid in den Alltag integrieren werde, ohne mich durch den Rückenausschnitt zu nackt zu fühlen. Fest steht, es ist das wohl allerschönste Kleid meines Kleiderschrankes und deswegen nehme ich diese Herausforderung mehr als gerne an.


1.4.14

M A L D I V E S

Es gibt Orte auf dieser Welt, die noch viel schöner sind, als jedes schwärmende oder entzückende Wort sie je beschreiben könnte, auch Bilder werden ihnen meist nicht ansatzweise gerecht. Solch ein Ort ist Gili Lankanfushi auf den Malediven. Ich war bereits schon zweimal auf den Malediven, aber Gili ist anders, die Farbverläufe des Meeres von glasklarem Türkis, über Azur - bis zu einem satten Dunkelblau sind intensiver als auf anderen Inseln, die Menschen noch netter, die Liebe zum Detail, lässt einen vor Begeisterung manchmal wirklich sprachlos zurück. Ich erwischte mich dabei, wie ich kaum eine Seite meiner unzähligen mitgebrachten Bücher las, weil ich meinen Blick lieber Stunden übers Meer schweifen lies, als zu lesen.
Als ehemaliges Resort der Six Senses Kette, setzt Gili seinen ökologischen Ansatz weiter fort. Man findet viel Naturmaterialien wie Holz, es gibt einen eigenen Kräuter- und Gemüsegarten auf der Insel, es werden keine Plastik, sondern Glasflaschen verwendet und so weiter und so fort. An Luxus fehlt es einem dabei an keiner Stelle, im Gegenteil, ich habe mich selten so wohl in einem Resort gefühlt.
Das Motto der Insel 'No News - No Shoes' wird konsequent durchgesetzt, auch beim Abendessen erscheint nicht ein einziger Gast in Schuhen, wir machten diesen Fehler am ersten Abend und haben seitdem unsere Schuhe im Schrank gelassen, als Einziger mit Schuhen fühlt man sich plötzlich nämlich genauso unbehaglich, wie umgekehrt. Es ist zudem so ein herrliches Gefühl, eine Woche barfuß laufen zu können.
Um es kurz zu machen, wir hatten das Glück, ein Upgrade zu bekommen und im 'Private Reserve' zu wohnen. Auch hier ist es schwer, den speziellen Zauber und vor allem dir Größe dieser Wasservilla in Worte zu fassen. Sie ist nicht mit dem Steg zur Hauptinsel verbunden und kann nur per Boot erreicht werden. Morgens zum Frühstück schon eine kleine Bootstour zu genießen ist so mit das Tollste, was ich je erleben durfte.
Zugegeben die erste Nacht war etwas merkwürdig, so ganz alleine auf dem Meer und keine weiteren Villen um einen herum, doch am Tag war diese Einsamkeit & Privatsphäre das größte Glück.
Das Private Reserve verfügt über eine eigene Wasserrutsche und ich bekomme im Nachhinein nicht mehr zusammen, wie oft ich von dort in die glasklare Lagune gerutscht bin.
Was einige von euch möglicherweise noch interessiert, denn ich habe schon unzählige Mails mit Fragen bekommen - meine Begegnung mit Carine. So ganz kann ich es nämlich auch noch nicht fassen, plötzlich beim Frühstück neben ihr zu sitzen. Ich entdeckte sie am vorletzten Tag unserer Abreise. Dabei war ich mir zunächst nicht sicher, ob sie es wirklich ist, so kam sie immer ungeschminkt und mit Hut und ich nahm an, dass jemand wie sie, doch eher in der eigenen Villa frühstückte. Doch als ihr Ehemann neben ihr auftauchte, war ich mir sicher - SIE war es. Ich wollte natürlich unbedingt ein Foto von ihr, doch war mir natürlich bewusst, dass sie sich privat im Urlaub befand und sich höchstwahrscheinlich Schöneres vorstellen konnte, als für ein Foto zu posieren, woraus ihr Alltag schon größenteils besteht.

Zudem machte ich mir Sorgen, dass sie ungeschminkt wahrscheinlich noch weniger Lust darauf hatte, sich überhaupt fotografieren zu lassen. Ich hoffte also auf den Abend, doch sie kam nicht. Unser Lieblingskellner, der sich morgens öfters mit ihr unterhielt, erzählte uns, dass sie ausschließlich im japanischen Restaurant der Insel esse und ja, dass sie schwierig sei, gerade was Fotos anginge.
Nicht gerade positiv bestärkt, kam sie am nächsten Tag mit Badeanzug, Hut und großer Sonnenbrille zum Frühstück und wirkte so versteckt, dass ich mich kaum traute hinzusehen. Ich gab die Hoffnung bereits auf, als sie sich am Morgen unserer Abreise, direkt neben uns saß. Unser Boot zum Flughafen stand bereit und meine Family machte sich bereits auf. Es war die letzte Chance. 

Kurzer Blick zum Tisch, ihr Ehemann schaute böse in meine Richtung, er ahnte wahrscheinlich schon von meinem Vorhaben. Ich weiß gar nicht mehr genau, was mein erster Satz war, aber sie lächelte sofort, ihr Ehemann nicht, sie sprang auf und überlegte sogar laut, wo denn das Licht am besten sei. Sie stellte mir unheimlich viele Fragen, die ich in meiner Aufregung versuchte, vernünftig zu beantworten und war die netteste Person überhaupt. Sie meinte, dass sie sogar schon das zweite Mal Urlaub auf Gili machen würde, was ich mehr als nachvollziehen kann.
Ich habe jedenfalls versucht, den Zauber der Insel einzufangen, aber dieses Gefühl, wenn du auf dem Boot zurück zum Flughafen sitzt und dir alle Menschen, die du in der Zeit lieb gewonnen hast, nachwinken, dein gesamter Körper von diesen herrlichen Tagen mit Glücksgefühlen durchströmt ist, dann fallen einem kaum Worte ein, die dieses pure Glück annähernd beschreiben können. Mir lief eine kleine Träne die Wange herunter, als ich auf dem Boot saß und auf die winkenden Menschen sah und zugleich wurde mir bewusst, dass dies der bisher schönste Urlaub meines Lebens war. Und auch wenn ich das Paradies nur zum Teil fotografisch festhalten konnte, weil man manches eben einfach nicht festhalten kann, so bleibt die Erinnerung. Dazu sagte der Dichter Jean Paul schon ganz richtig: 'Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.'

17.3.14

O F F // Maldives

Ich kann es noch immer nicht ganz fassen, gleich ist es so weit und der Flieger hebt ab in Richtung Malediven. Kurz vorher macht immer eine leichte Form von Aufgeregtheit bei mir breit, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ein wenig Flugangst habe. Ich wollte vorher noch mal ein kleines Lebenszeichen von mir geben, so haben mich die Hausarbeiten in letzter Zeit stark eingenommen und ich hatte wenig Zeit meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen und für euch adäquat Posts zu schreiben. Jetzt werden die Energiereserven wieder aufgefüllt und dann könnt ihr euch nach dem Urlaub über Malediven Impressionen freuen. Die Eindrücke vom letzten Urlaub im Paradies vor zwei Jahren, zählen noch heute zu den beliebtesten Posts. Aber ich kann's verstehen, es ist dort gewiss auch nicht schwer, gute Bilder zu machen.

So ich bin erst mal weg, ich habe mir fest vorgenommen, die meiste Zeit offline zu genießen und jeden Moment auszukosten. Ein erstes Lebenszeichen folgt sicher trotzdem bald auf meinem Instagram Account @styleshiver. So ganz ohne kann ich dann sicher doch nicht. Bis bald meine Lieben & tschüss.

5.3.14

Holiday Buddies 2014

Oh die Vorfreude ist groß, in nicht mal mehr zwei Wochen geht es endlich in den Urlaub. Wie lange ich schon diesen Tag herbeisehne - ihr könnt es euch nicht vorstellen. Mein Alltag ist derzeit nämlich unglamouröser denn je. New York Fashion Week, Paris!? Pff, konnte ich wenn überhaupt am Rande bei Instagram mitverfolgen, wobei Karls Supermarkt da meine größte Aufmerksamkeit von einfing. Vier Hausarbeiten sind nämlich alles andere als ein Zuckerschlecken und ich verbringe meine Tage derzeit zwischen Bibliothek und Laptop. Alle fancy Einladungen mussten abgesagt werden, na gut, für Chanel hätte ich natürlich eine Ausnahme gemacht, aber die kam bisher noch nicht, ha!
Aber schauen wir mal, ich komme nun ins letzte Semester und dann kollidiert der Hausarbeiten Monat nicht mehr mit dem Fashion Monat und ich kann das Spektakel endlich auch mal aus nächster Nähe mitverfolgen.

Aber kommen wir nun zu meinen unverzichtbaren Holiday Buddies für den kommenden Urlaub:

Birki-Style á la Marant, mag sicher nicht jeder, aber ich lieeebe sie, sie sehen dabei nicht ganz so derb aus wie die Originalen, das Leder ist butterweich und sie sind dafür mindestens genauso bequem | Ich war wirklich lange auf der Suche und habe sie endlich gefunden: die perfekte gerippte Jeansshorts von Forever 21 | Praktisch für die Strandtasche oder auch sonst ein erstklassiger Begleiter für jede Handtasche: Taschenspiegel von Forever 21 | Ich war erst skeptisch, wie sich Neopren als Bikini macht, das Leo Modell von Traingl hat mich nun aber vollends überzeugt | Beste Sonnenbeschützer: Einmal für die Haut von Sol de Janeiro und einmal für die Haare, das wohl beste After-Sun Shampoo von Rene Furterer | Auch im Urlaub bzw. vorm Urlaub nicht vergessen, Pedi und Mani Nagelpfeilen von Forever 21 | All-Time Favorite: Sonnenbrille von Retrosuperfuture | Luftig, leicht und mit Spitzendetails, dieses Kleid wird sicher zum Dauerbrenner im Urlaub - von Forever 21.

31.10.13

Insta Diary // Copenhagen

Kopenhagen! Es war bereits das dritte Mal für mich und ebenso für Sanna, die ist nämlich mindestens so ein großer Kopenhagen-Fan wie ich. Liebe war es definitiv schon beim ersten Mal und zwar knallhart auf den ersten Blick. Aber man entdeckt immer wieder Neues, dass einen verzückt. Der Stil der Dänen ist, wie alle sagen, wirklich phänomenal. Ich komme jedes Mal mit einem Haufen Inspiration zurück. Was definitiv immer noch ganz oben bei den dänischen Girls steht, sind Sneakers. Ohne geht gar nichts, die Däninnen tragen sie sogar abends zum schicken Kleidchen. Und für mich neu entdeckt: die Kombination aus Lace und Strick. Also einen Spitzenbody unter einem grobmaschigen Wollpullover tragen und ihn am Kragen oder Handgelenk rausblitzen lassen. Wunderbar. Von Hamburg aus ist man übrigens mit Fährüberfahrt in knapp vier Stunden da. Die perfekte Erholung vom Alltag und ich konnte, trotz gebrochenem Zeh, jede Minute genießen. Was wir nun alles gemacht und gesehen haben und vor allem, wo geshoppt wurde, erfahrt ihr in den Bildunterschriften.

22.10.13

Harper's Bazaar Pop Up Store at Bicester Village London

Ich muss gestehen, es war mein erster Besuch eines Outlets von Chic Outlet Shopping, die in Deutschland auch mit einem Wertheim Village in Frankfurt, sowie dem Ingoldstadt Village in der Nähe von München vertreten sind. Und ja, ich hatte zunächst meine Vorurteile, bevor ich diesen Pressetrip angetreten bin. Vor meinem inneren Auge sah ich Kleider, die vor vier oder fünf Saisons in den regulären Läden hingen, Labels, die mich nicht die Bohne interessierten und große Kleiderberge, aus denen man sich möglicherweise verborgene Schätze (sofern es die überhaupt gab) fischen konnte. Und jetzt kommt die minder große Überraschung, ich habe mich getäuscht. Sogar sehr getäuscht. Bereits das erste Schlendern durch das Bicester Village in London löste bei mir akuten Shopping-Wahn aus. Alles hing ordentlich an seinem Platz, nichts erinnerte an ein Outlet, oder dass es sich um reduzierte Ware handelte. Ich entdeckte absolute Lieblings-Labels von mir und der Gedanke, dass alles um die 60% reduziert wäre, stimmte mich in absolute Höchstlaune. 

Doch bekanntlich kommt erst einmal die Arbeit vor dem Vergnügen. Wir waren nämlich da, um den neuen Pop Up Store von Harper's Bazaar mitten im Bicester Village zu begutachten, der mit hübschen britischen Labels ausgestattet ist, die sich perfekt als kleine Mitbringsel zum Verschenken an sich selbst oder Freunde eignen. Wie diese Kooperation zustande kam, erfahrt ihr in dem Kurzinterview, welches Sylvia und ich mit der wunderbaren Harper's Bazaar Redakteurin Jo Glynn-Smith führten. 

Und jetzt zurück zum Vergnügen: Ich wurde natürlich fündig. Bei Burberry machte ich das wohl größte Schnäppchen meines Lebens. Ein wunderschöner Mantel mit schwarz-weißen Karos und Lederkragen 80% (!!) reduziert. Also wie gesagt, Outlet-Shopping ist möglicherweise immer noch mit Vorurteilen behaftet, die im Endeffekt gar nicht stimmen. Die Sachen sind höchstens ein bis zwei Saisons alt und man kann, wie ihr seht, das Schnäppchen seines Lebens machen. Was wir sonst noch so in London getrieben haben, unter anderem ein Besuch im Net-A-Porter Headquarter, erfahrt ihr in den Bildunterschriften.

14.10.13

Mykonos Travel Diary

„Mykonos,
Meine ersten Instagram-Eindrücke aus Mykonos, sowie eine ausführliche Schwärmerei über das wunderschöne Eiland gab es bereits hier. Nun folgt das komplette Travel Diary und um es kurz zu machen: Hinfahren. Unbedingt!
Mykonos ist einfach traumhaft und definitiv mein Favorit unter den griechischen Inseln, die ich bisher besucht habe. Die klare Schlichtheit der Kykladenarchitektur, gepaart mit der atemberaubenden Schönheit des azurblauen Meeres und den kleinen verworrenen Gassen, sorgen für eine augenblickliche Entspannung und Erholung vom lähmenden Alltag. Ach, wieso erzähle ich eigentlich noch? Ein Recap vom Urlaub braucht meist nicht viele Worte. Mehr Infos, auch zu den Hotels gibt es in den Bildunterschriften.

Babes, it's time for my impressions from Mykonos - enjoy!
„Mykonos,
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30.9.13

Postcard from Mykonos


Ihr Lieben, ein kleines Lebenszeichen von mir verbunden mit den allerliebsten Inselgrüßen aus Mykonos. Nach zwei wundervollen, aber auch anstrengenden Tagen in Wien, über die ich ganz bald berichten werde, ging es für mich direkt in Richtung Kykladen. Nach Kreta und Kos die dritte griechische Insel, die ich kennenlernen durfte und ich muss sagen, es ist auch mit die Schönste. Das Meerwasser ist herrlich klar, der Sandstrand fein und die kleinen Gassen in Mykonos Town pittoresk schön. In unserem ersten Hotel bekamen wir ein Upgrade auf eine Honeymoon Suite und nein, ich habe weder klammheimlich geheiratet, noch habe ich es vor - in dem Fall hatten wir wohl einfach Glück. Und so konnten wir die herrlichen Sonnenuntergänge von unserer eigenen Terrasse mit Pool genießen, die normalerweise nicht ansatzweise unserem Budget entsprechen würde. Und so koste ich jede Minute, jede Sekunde aus, es fällt einem nämlich fast ein wenig schwer, so ein schönes Zimmer überhaupt zu verlassen. Was wir natürlich trotzdem tun, in Mykonos gibt es viel zu viel zu entdecken. Aktuell lernen wir noch ein anderes Hotel kennen, dass anders nicht sein könnte. Und da nicht jeder von Euch bei Instagram angemeldet ist, kommen hier nun meine ersten Eindrücke:

Guys here are my first impressions from beautiful Mykonos. I fell in love with almost anything here. The outstanding sunsets are killing me and the beautiful beaches make me wanna stay forever! So here are my Instagram snaps:

12.9.13

Holiday Buddies


Was würde man nur ohne seine kleinen, persönlichen Urlaubs-Buddies machen? Nächste Woche ist es endlich soweit - es geht in den langersehnten Urlaub, dem ich dieses Mal ungemein entgegenfiebere. Was bei mir im Urlaub nicht fehlen darf, erkläre ich euch im Folgenden:

Verbinde ich fast schon automatisch mit Sommer: meine abgeschnittene Vintage Levi's Jeans | Bei meinem Hauttyp sind Kopfbedeckungen in der Sonne unerlässlich - dieses schicke Modell ist von &Other Stories | Nein, nicht Chloé: Bikini mit Muschelsaum von Wonderland über Nelly.com | Normalerweise verbinde ich Sonnenöle immer mit tiefbraunen Menschen, die SPF4 bevorzugen und wie Ölsardinen in der Sonne schmoren. Mit diesem Öl von Lancaster musste ich meine Vorurteile jedoch weit hinter mir lassen: es hat einen Schutzfaktor 30, zieht sofort ein und intensiviert die Bräune - was will man mehr?

17.7.13

Amsterdam Travel Diary

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So kommen wir nun endlich zu meinen Eindrücken aus Amsterdam, die sich durch die Berlin Fashion Week leider etwas nach hinten verschoben haben. Erster Eindruck (klingt plump, ist aber einfach so): was für eine schöne Stadt! Pittoreske und schmale Herrenhäuser entlang der Grachten, poetische kleine Gassen und on top ein unheimlich freundliches und offenes Völkchen. Allgemein hat man das Gefühl, dass sich in Amsterdam sehr viel auf dem Wasser abspielt. Sonntags bei gutem Wetter scheint jeder sein eigenes kleines Boot zu haben und anstatt sich mit Freunden in einem Café zu treffen oder spazieren zu gehen, verabredet man sich lieber zu einer Bootstour - zum Trinken, Sonnen und Plaudern.

Wir hatten übrigens das Glück, eben genau dieses Geschehen den ganzen Tag beobachten zu können, die wunderschöne Maison Rika liegt direkt an einer Gracht. Die Maison ist eines dieser Apartments und dieses Gefühl tritt eigentlich selten bei mir ein, in denen man sich fast wie zu Hause fühlt. Liebevolle Details, frische Blumen (auch noch meine Lieblinge: Peonies!) und ein beeindruckendes Interior schaffen eine unheimlich schöne und heimische Atmosphäre.

Die Designerin Ulrika Lundgren steht übrigens oft auch noch selbst im Laden (der direkt unter dem Apartment liegt) und kümmert sich dabei ganz unprätentiös um alle Belange, inklusive der Zimmerreinigung. Das war zu anfangs erst etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer kann schon von sich behaupten, dass Ulrika Lundgren einst die eigene Nachtwäsche zusammengelegt hat.
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Kommen wir schnell noch zu meinen DOs and DON'Ts. Von manchen Dingen, die uns empfohlen wurden oder aber in Führern standen, waren wir eher enttäuscht, andere wiederum gefielen uns so gut, dass wir sie während unseres Aufenthalts sogar mehrfach aufsuchten.

Unbedingt machen:

Allgemein
-ein Besuch auf dem berühmten Amsterdamer Blumenmarkt ist ein Muss. Falls es gerade keine frischen Tulpen gibt (wie bei uns) einfach Tulpenwurzeln als kleines Andenken mitnehmen.

Shopping
-in der Hartenstraat gibt es kleine und individuelle Läden.
-The Frozen Fountain // bester Lifestyle-Laden, es gibt dort z.B eine Riesenauswahl von Hay.
-natürlich bei Rika in der Oude Spiegelstraat vorbeischauen, nebenan ist auch gleich Acne.

Food
-Greenwoods // das Beste zum Frühstück/Lunch.
-Lucius // sehr urig, aber total atmosphärisch, Fischspezialitäten.
-Balthazar's Keuken // von A bis Z perfekt, dort habe ich in meinen Geburtstag reingefeiert.

Kultur
-Stadelijk Museum // moderne und zeitgenössische Kunst
-The Foam Gallery // mein Favorit. Immer wechselnde Fotoausstellungen, aktuell werden alte Fotografien aus der Vogue gezeigt.
-Ins Van Gogh Museum haben wir es leider nicht geschafft, ist sicher aber auch toll.
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Kann man sich sparen:

Rembrandt Huis // leider fesselte mich seine Kunst überhaupt nicht, ist vielleicht aber auch Geschmacksache.

Waterlooplein Flohmarkt // wird überall als DER Flohmarkt angepriesen, ich war eher enttäuscht - es gab einen (!!) halbwegs interessanten Stand mit guter Vintage-Kleidung, ansonsten fast nur Händler.

..ansonsten ist Amsterdam wirklich immer einen Besuch wert und es war definitiv nicht mein Letzter. So und jetzt höre ich auf zu schwärmen und lasse einfach mal die Bilder sprechen, viel Spaß!
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23.5.13

A.U.S.Z.E.I.T.

Manchmal tut so eine kleine Auszeit vom Alltag mehr als gut. Es ist mittlerweile schon fast zu einem kleinen Ritual geworden, dass ich 1x im Jahr mit der Family über Pfingsten oder Himmelfahrt an die Nordsee fahre (hier und hier). Auch wenn wir in diesem Jahr das erste Mal nicht mit strahlendem Sonnenschein verwöhnt wurden, haben wir die Strandspaziergänge, das gute Essen und die 'kalte Ente' in der Sansibar (mir fiel gerade auf, dass sie auch in den beiden vorigen Posts vorkommt, ha!) trotzdem sehr genossen. Die Bilder sind etwas düsterer, dem Licht entsprechend - aber ich hoffe, sie gefallen euch trotzdem. In den nächsten Tagen wartet auch noch ein Outfit-Post auf euch. Und dreimal dürft ihr raten, wer sich am letzten Abend doch noch ganz kurz zeigte? Richtig. Die liebe Sonne und zwar pünktlich zum Sonnenuntergang. Natürlich extra für uns.

Here are some impressions from my stay at the German Nordsea and yes this pretty looks like the German 'summer'. Enjoy.

27.3.13

Travel Diary // Con Dao Part II

So kommen wir nun zu weiteren Eindrücken der kleinen & wunderhübschen Insel Con Dao. Einen Tag unternahmen wir einen Ausflug in die kleine verschlafene Ortschaft Con Son, die auch gleichzeitig der einzige bewohnte Teil der Insel ist. Es wirkt alles ein bisschen so, als ob die Zeit dort stehen geblieben wäre. Die Menschen haben sich mittlerweile zwar an Touristen gewöhnt, man wird jedoch immer noch wie ein exotisches Tier beäugt. Aber niemals negativ, im Gegenteil, dort trafen wir die nettesten und aufgeschlossensten Menschen, die man sich vorstellen kann. Sie freuten sich, dass wir den örtlichen Markt besuchten und wollten uns am liebsten alles zeigen. Ich kann nur sagen, auf diesem Markt wird einem die andere Kultur dann doch vollends bewusst. Der Fisch lag bei 30° wahrscheinlich schon den ganzen Tag in der Sonne und vor lauter Fliegen erkannte man bei einigen Exemplaren gar nicht mehr, um welche Fischart es sich eigentlich handelte. Aber die Menschen kauften eifrig den Fliegen-Fisch für das bevorstehende Abendessen ein. Oder an einem anderen Stand, an dem ein netter Herr in Brot eingebettetes Fleisch verkaufte, das auf den ersten Blick eigentlich noch ganz appetitlich aussah und an eine Art Döner Kebab erinnerte - stellte sich bei genauerem Nachfragen heraus, dass es sich um Hundefleisch handelte. Also gegessen haben wir zwar nichts, aber das Treiben und die Atmosphäre sehr genossen, die wirklich ganz speziell war. Ich hoffe, die Bilder transportieren eben genau diese unverwechselbare Stimmung. Viel Spaß mit Part II.

And here we go with the Con Dao impressions part II..
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